Viscum album subsp. austriacum

180211, 125719, Weißbeerige Mistel, auf Kiefer wachsend
180211, 125719, Weißbeerige Mistel, auf Kiefer wachsend

Kiefern-Mistel, Föhren-Mistel,
Viscum album subsp. austriacum

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Sandelholzartige (Santalales)
Familie: Sandelholzgewächse (Santalaceae)
Gattung: Misteln (Viscum)
Art: Weißbeerige Mistel
Wissenschaftlicher Name
Viscum album
L.

Es werden innerhalb der Art Viscum album mehrere Unterarten unterschieden, die eine Bindung an unterschiedliche Wirtsbaumarten besitzen:

Laubholz-Mistel (Viscum album L. subsp. album) – auf Pappeln, Weiden, Apfelbäumen, Weißdorn, Birken, Haseln, Robinien, Linden, Ahornbäumen, amerikanischer Rot-Eiche, nordamerikanischer Schwarznuss, amerikanischen Eschen, amerikanischen Erlen, Hainbuche und anderen; auf Birnbäumen, Süßkirsch- und Pflaumenbäumen nur äußerst selten, gar nicht aber zum Beispiel auf Rot-Buche, Walnussbaum, Platanen, Paulownien, Götterbäumen oder Magnolien. Die Chromosomenzahl dieser Unterart beträgt 2n = 20.
Tannen-Mistel (Viscum album subsp. abietis (Wiesb.) Janchen, Syn.: Viscum abietis (Wiesb.) Fritsch) – auf einzelnen Tannenarten, zumindest Weiß- und Griechischer Tanne (Abies cephalonica), sowie äußerst selten einmal auf einer Fichte sowie auf einer Laubbaumart. In den Allgäuer Alpen übersteigt sie die Höhenlage von 1000 Metern kaum.
Kiefern-Mistel, Föhren-Mistel (Viscum album subsp. austriacum (Wiesb.) Vollm., Syn.: Viscum laxum Boiss. & Reut.) – auf Kiefern, sehr selten auf Fichten und Lärchen. Vorkommen in Süd- und Ostdeutschland (ab Iffezheim nordwärts, im und um den Nürnberger Reichswald; Brandenburg), Österreich (häufig bis zerstreut in der collinen bis montanen Höhenstufe der Bundesländer Wien, Burgenland, Kärnten (unsicher), Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Vorarlberg), Südtirol und Japan. Die Chromosomenzahl dieser Unterart beträgt 2n = 20. Sie kommt vor in Gesellschaften des Verbands Erico-Pinion.
Kretische Mistel (Viscum album subsp. creticum N.Böhling et al.), eine weitere 2002 beschriebene Unterart, die als Endemit nur auf Kreta vorkommt und dort auf der Kalabrischen Kiefer (Pinus brutia) schmarotzt.

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