Klein-Mädesüß, Filipendula vulgaris

170929, 164550, Kleines Mädesüß, Filipendula vulgaris, Veränderliche Krabbenspinne, Misumena vatia
170929, 164550, Kleines Mädesüß, Filipendula vulgaris, Veränderliche Krabbenspinne, Misumena vatia

Klein-Mädesüß,
Filipendula vulgaris

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Mädesüß (Filipendula)
Art: Kleines Mädesüß
Wissenschaftlicher Name
Filipendula vulgaris
Moench

Beitrag, https://wp.me/p9u9oW-2n
PDF; ….pdf
Notizen, …

Andere Namen, …, Wiesen-Geißbart oder Spierstaude, Filipendula hexapetala, Knollige Mädesüß, Knollen-Rüsterstaude, Knollen-Spierstaude, Erdeichel, Schäfernuß, Weinblume, Kleine Mädesüß, Knolliges Mädesüß, Knollen-Geißbart, Wiesenkönigin, Filipendelwurz,  …
Beschreibung, …

Wuchs

□ Wuchs: Das Mädesüß ist eine winterharte, mehrjährige bzw. ausdauernde Pflanze.
□ Wuchsbreite: 15 – 25 cm
□ Wuchshöhe: 30-50 cm.

Blüte

□ Blüte: Blütenhülle recht klein, 10-15 mm breit, strahlig, 5-6-zählig. Blumenkrone weiß, etwas rötlich, geruchlos. Miteinander verwachsene Kelchblätter oft zurückgerollt, an der Innenseite des Grunds behaart. Viele Staubblätter, zahlreiche getrennte Fruchtblätter. Blütenstand Trugdolde.
□ Blütenfarbe: strahlendweiß
□ Blütenform: doldenförmig
□ Blütengröße:
□ Blütezeit: Manche geben Juni bis Juli an. Oder: Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Das hier gezeigte Filipendula vulgaris wurde am einem 29. September  fotografiert und blühte dann noch bis in den Oktober hinein. Nach zeitigem Rückschnitt teilweise remontierend.  “… So richtig blütenarm sind die Sommermonate Juli und August. Da ist der blühende Kräutergarten Labsal für die Hummeln und ganz besonders attraktiv sind Feuchtbiotope und schattige Staudenpflanzungen. Mädesüss, Gilbweiderich und Blutweiderich blühen an feuchten Standorten den Sommer reich bis in den Herbst hinein. …”  – .
□ Nektar:
□ Pollen:
□ Bestäuber: Die Blüten werden von Insekten bestäubt. Die ausladende, cremig leuchtende Blütenrispe mit ihrem honig- vanille- bis mandelartigen Geruch lockt zahlreiche Insekten, darunter Bienen, pollenfressende Fliegen, Schwebfliegen und Käfer zur Bestäubung an.

Frucht

□ Frucht: Sammelfrucht. Fruchtstand, an dem sich mehrere behaarte und flache Nüsse befinden. Die ledrig harten Nüsschenfrüchte werden von Wind, Wasser und Tieren verbreitet

Blatt

□ Blatt: lanzettlich, gesägt, derb. Als Grundrosette und am Stängel wechselständig. Grundständige Blätter kurzstielig, nahe am Grund rosettenartig, 10-20 cm lang, unpaarig gefiedert mit Endblättchen, gefiedert – fiederspaltig. Viele Fiederblättchenpaare, zwischen diesen kleine Fiederblättchen. Laubblätter fast sitzend, 0,5-2 cm lang, schmal, fiederspaltig, grob gezähnt, etwas behaart.
□ Laub: laubabwerfend.
□ Laubfarbe: dunkelgrün glänzend

Ort

□ Herkunft: Verbreitung Floraweb Karte. Mädesüß wächst in der Mallertshofer Heide und der Fröttmaninger Heide
□ Standort: Trockenere Wegränder, trockene Wiesen, abschüssige Wiesen und Felsen.Das Knollige Mädesüß in Mitteleuropa kommt auf Magerrasen, in Halbtrockenrasen, in Pfeifengraswiesen, in Kiefernwäldern und an Waldrändern vor auf kalkhaltigem, tonigem, wechseltrockenem Untergrund.Kalkliebend. Das Verbreitungsgebiet des Kleinen Mädesüß reicht von Europa und Nordafrika bis Zentralasien.
□ Boden: Das Kleine Mädesüß gedeiht vorwiegend auf trockenen oder wechselfeuchten, stickstoffarmen, humushaltigen Lehm- oder Tonböden in nicht zu kalter Lage.
□ Bodendeckend:
□ Pflanzenbedarf:
Gefährdung: Das kleine Mädesüß  ist in ihrem Bestand gefährdet und sollte daher nicht gesammelt werden.

Sonstige

□ Besonderheiten: Es gibt die gefüllte Sorte Filipendula hexapetala ‘Plena’ bzw. Filipendula vulgaris ‘Plena‘. Die gefüllt blühende Sorte der heimischen Art liebt einen sonnigen, eher trockenen Standort. Gefüllte Blühte sind allerdings für Wildbienen nutzlos. Mit ihren reinweißen Blütenschleiern wirkt sie auch hübsch in Trögen oder anderen Pflanzgefäßen.
□  Duftstärke: Duftsträuße gelten zudem als beliebtes Streukraut zur Luftverbesserung in Räumen.
□ Verwendung: Beet, Staudenbeet, Kübelpflanzung, Gruppen, Rabatte. “Wurzelknollen und junge Laubblätter können als Gemüse oder Salat zubereitet werden. Ihr Geschmack ist süßlich bitter.” “Imker sollen die Bienenstöcke mit dem Kraut ausgerieben haben, damit die neuen Bienen im Bau bleiben, nicht krank werden und mehr Honig produzieren.” – .
□ Themen:
□ Kaufen: Saatgut bestellen.
□ Andere Arten derselben Gattung: Echtes Mädesüß.
□ Andere Arten derselben Familie: Allackerbeere, Alpenfrauenmantel, Alpengelbling, Bachnelkenwurz, Blutwurz, Echte Nelkenwurz, Echtes Mädesüß, Frühlingsfingerkraut, Gänsefingerkraut, Gemeiner Frauenmantel, Großer Odermennig, Großer Wiesenknopf, Hohes Fingerkraut, Kleinblütiges Fingerkraut, Kleiner Odermennig, Knackerdbeere, Kriechendes Fingerkraut, Mittleres Fingerkraut, Moltebeere, Norwegisches Fingerkraut, Schneeweißes Fingerkraut, Silberfingerkraut, Steinbrombeere, Sumpfblutauge, Walderdbeere, Waldgeißbart, Weiße Silberwurz, Zimterdbeere, Zottiges Fingerkraut, …
Bäume und Sträucher aus derselben Familie: Bastardeberesche, Eingriffliger Weißdorn, Gemeine Traubenkirsche, Gewöhnliche Zwergmispel, Himbeere, Holzapfel, Kartoffelrose, Kratzbeere, Nadelrose, Rotblättrige Rose, Schlehe, Schwedische Mehlbeere, Vogelbeere, Vogesenrose, Weiche Rose, Weißdornart, Zimtrose, …

Veränderliche Krabbenspinne,
Misumena vatia

Systematik

Reich, Kingdom, Regnum: Animalia
Phylum: Arthropoda
Klasse: Spinnentiere (Arachnida). Spinnentiere stellen eine eigen Klasse dar und sind keine Insekten.
Ordnung: Araneae
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Teilordnung: Entelegynae
Überfamilie: Thomisoidea
Familie: Krabbenspinnen (Thomisidae)
Gattung: Misumena
Art: Veränderliche Krabbenspinne
Wissenschaftlicher Name
Misumena vatia
(Clerck, 1757)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.